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Schlüsseltresor



Anwendungsgebiete

In vielen Bereichen ist es von enormer Wichtigkeit, Schlüssel sicher und geordnet zu verwahren. Je nach Bedarf gibt es Schlüsseltresore in verschiedenen Sicherheitsstufen und Größen sowie in unterschiedlichen Ausführungen zur Montage und Verankerung auf der Wand oder im Boden und zum Wandeinbau. Für jeden Verwendungszweck findet sich ein passender Tresor, egal ob 10 Schlüssel unterzubringen sind oder mehrere Tausend. Zum Einsatz kommen Schlüsseltresore in fast allen Betrieben und Unternehmen, egal welcher Größe, zum Schutz vor Diebstahl, Einbruch und Feuer, aber auch aus versicherungstechnischen Gründen. Eine geordnete Verwaltung und Verwahrung von Schlüsseln zum Beispiel in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Behörden und Krankenhäusern, aber auch in Hausverwaltungen, Autohäusern oder der Post wäre ohne Schlüsseltresore kaum denkbar. Auch viele Eigenheimbesitzer und Privathaushalte nutzen kleinere Schlüsseltresore zur ordentlichen und sicheren Verwahrung von Haus-, Auto-, Tor-, Briefkasten- oder Autoschlüsseln. Somit sind die Einsatzgebiete im privaten und gewerblichen Bereich vielfältig und universell.

Einbauhinweise

Wie bereits erwähnt gibt es verschiedene Möglichkeiten Schlüsseltresore aufzustellen, einzubauen oder zu befestigen. Die einfachste Variante ist die Befestigung mithilfe von Schrauben und Dübeln auf der Wand. Ebenfalls oft angewendet, gerade bei größeren Tresoren, wird die Verankerung mit massivem Befestigungsmaterial im Boden. Diese verhindert oder erschwert zumindest einen Abtransport und hat eine abschreckende Wirkung auf mögliche Einbrecher. Die sicherste und auch aufwändigste Methode ist allerdings der Wandeinbau, bei dem der Tresor komplett in das Mauerwerk eingelassen wird und praktisch nur noch die Tür zu sehen ist. Wandeinbautresore haben demzufolge auch die höchsten Sicherheitsstufen beim Brand- und Einbruchsschutz. Voraussetzung dafür ist eine geeignete Wand aus Mauerwerk oder Beton in der entsprechenden Dicke. Trockenbauwände sind dagegen für den Einbau von Tresoren völlig ungeeignet. Der Einbau in das Mauerwerk erfolgt idealerweise bereits beim Bau des Gebäudes, ist aber auch nachträglich in den meisten Fällen noch möglich.

Sicherheitsstufen

Die Sicherheitsstufe von Tresoren wird kategorisiert in verschiedenen Klassen, die vom Verband der Sachversicherer (VdS) festgelegt wurden. Diese sogenannten VdS-Schutzklassen definieren die Widerstandskraft eines Tresores und werden aus den Eigenschaften des Materials und der verwendeten Bauweise ermittelt. Weitere Kriterien sind die Wand- oder Bodenverankerung und die verwendeten Schlösser. Mithilfe der VdS-Schutzklassen lassen sich verschiedene Tresore bezüglich ihrer Einbruchssicherheit miteinander vergleichen. Unterschieden werden die Sicherheitsstufen 1 und 2 bei einfachen Sicherheitsschränken und den Stufen 0 bis 7 bei höherwertigen Wertschutzschränken. Wobei anzumerken ist, dass die VdS-Klassen 0 und 1 nur einen Basisschutz gegen Einbruch bieten und darum eher für den privaten Bereich geeignet sind. Für Firmen und Unternehmen sind Tresore ab Klasse 4 zu empfehlen. Die Klassifizierung und somit den Widerstandsgrad eines Tresores kann man am entsprechenden Gütesiegel an der Innenseite der Schranktür erkennen. Zusätzlichen Schutz bieten angeschlossene Einbruchmeldeanlagen, die direkt die Polizei oder private Sicherheitsdienste verständigen.